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Poresta Objektbroschuere SANITÄRTECHNIK

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SIA 181 Bad Wohnung 1

SIA 181 Bad Wohnung 1 Geräusch verursachende Dusche oder Badewanne MA ≥ 220 kg/m² Wohnen Wohnung 1 EG hinten Raum mit mittlerer Lärmempfindlichkeit Mindestanforderungen* an die Funktionsgeräusche L H = 33 dB(A) an die Benutzergeräusche L H = 38 dB(A) erhöhte Anforderungen** an die Funktionsgeräusche L H = 30 dB(A) an die Benutzergeräusche L H = 35 dB(A) Anforderungen an die Geräuschübertragung aus haustechnischen Anlagen nach SIA 181 Durch die Nutzung haustechnischer Anlagen entstehen Geräusche, die in angrenzende Räume übertragen werden können. Im Badezimmer sind dies vor allem Geräusche aus der Nutzung von Badewannen und Duschen. Die SIA 181 unterscheidet dabei drei Kriterien bzw. Vorgaben, die miteinander kombiniert den entsprechend einzuhaltenden Schallpegel ergeben: Bad Wohnung 2 UG vorne Raum mit geringer Lärmempfindlichkeit erhöhte Anforderungen** an die Funktionsgeräusche L H = 35 dB(A) an die Benutzergeräusche L H = 40 dB(A) Wohnungstrenndecke Schlafen Wohnung 2 UG hinten Raum mit mittlerer Lärmempfindlichkeit erhöhte Anforderungen** an die Funktionsgeräusche L H = 30 dB(A) an die Benutzergeräusche L H = 35 dB(A) Gebäude in Massivbauweise – flankierende Bauteile mit einer mittleren flächenbezogenen Masse von etwa 440 kg/m² * Mindestanforderungen sind grundsätzlich einzuhalten, auch wenn es sich um einen angrenzenden Raum des eigenen Wohnbereichs handelt ** Erhöhte Anforderungen sind für Stockwerkeigentum, Reihen- und Doppelhäuser obligatorisch Senderaum emissionsseitige Geräuschart Einzelgeräusche (Anforderungswerte LH) Funktionsgeräusche Benutzungsgeräusche EMPA Pendelfallhammer Lärmempfindlichkeit Mindestanforderungen erhöhte Anforderungen Mindestanforderungen erhöhte Anforderungen gering 38 dB (A) 35 dB (A) 43 dB (A) 40 dB (A) mittel 33 dB (A) 30 dB (A) 38 dB (A) 35 dB (A) hoch 28 dB (A) 25 dB (A) 33 dB (A) 30 dB (A) Ein Beispiel für eine typische Wohn-Situation und den daraus resultierenden Anforderungen finden Sie auf der nächsten Seite. 1. Kriterium 3. Kriterium Funktionsgeräusche: Dieses sind Geräusche, die z.B. durch das Aufprallen des Wassers auf die Duschtasse entstehen. Benutzergeräusche: Diese Geräusche entstehen beispielsweise durch das Fallenlassen von Shampoo-Flaschen, die dabei auf die Duschtasse auftreffen. 2. Kriterium Für beide Geräuscharten gibt es Mindest- und erhöhte Anforderungen. Mindestanforderungen: Diese sind grundsätzlich zwingend einzuhalten. erhöhte Anforderungen: Diese sind bei Stockwerkeigentum, Doppel- und Reihenhäusern obligatorisch. Die erhöhten Anforderungen liegen immer 3dB(A) unter den Mindestanforderungen, jedoch nicht unter 25 dB(A). Die Nutzung des Raumes, in den Geräusche übertragen werden, bestimmt dessen Lärmempfindlichkeit. Während angrenzende Bäder oder Küchen nur über eine geringe Lärmempfindlichkeit verfügen, sind Wohn- und Schlafräume deutlich sensibler. Die Lärmempfindlichkeit wird wie folgt unterschieden: Gering: Räume für vorwiegend manuelle Tätigkeiten wie WC, Bad, Küchen, Korridore etc. Mittel: Wohn-, Schlaf-, Kinderzimmer, Büro, Wohn küchen, etc. Hoch: Ruheräume in Spitälern, Leseräume, Therapieräume, etc. Aus diesen drei Kriterien lässt sich eine Matrix erstellen, aus denen der geforderte Wert ablesbar ist (siehe Tabelle oben). 30

ÖNORM B 8115 Geräuschquelle keine Anforderungen UG vorne Bad einer fremden Wohnung Mindestanforderungen 35 dB(A) erhöhte Anforderungen 30 dB(A) EG hinten Wohn-/Schlafraum einer fremden Wohnung Mindestanforderungen 30 dB(A) erhöhte Anforderungen 25 dB(A) Wohn-/Schlafraum der eigenen Wohnung keine Mindestanforderungen erhöhte Anforderungen 30 dB(A) UG hinten Wohn-/Schlafraum einer fremden Wohnung Mindestanforderungen 30 dB(A) erhöhte Anforderungen 25 dB(A) Übertragung von Geräuschen aus Wasserinstallationen in den schutzbedürftigen Raum UG hinten nach ÖNORM B 8115 MA ≥ 220 kg/m² Gebäude in Massivbauweise - flankierende Bauteile mit einer mittleren flächenbezogenen Masse von etwa 440 kg/m² Anforderungen an Geräuschpegel aus Abwasseranlagen Beim Baden und Duschen wird durch das Aufprallen des Wassers z.B. aus Brause- und Füllarmaturen Körperschall und Luftschall erzeugt. Werden Bade- oder Duschplatz nicht fachgerecht körperschallentkoppelt montiert, wird besonders der entstehende Körperschall über den Boden und die angrenzenden Wände in andere Räume des Gebäudes weiter geleitet. Dies kann zu einer erheblichen Ruhestörung im fremden Wohn bereich, insbesondere in den schutzbedürftigen Räumen wie Wohn- und Schlafräumen, führen. Aus der ÖNORM B 8115 ergeben sich für die Mindestanfor derungen und den erhöhten Schallschutz maximal zulässige Schalldruckpegel in angrenzenden Räumen. Diese können mit den Poresta ® Systemen in Kombination mit entsprechendem Schallschutzzubehör sicher erreicht werden: Richtlinie Anforderung zulässiger Schalldruckpegel in Aufenthaltsräumen angrenzender, fremder Nutzungseinheiten ÖNORM B 8115 Mindestanforderungen L AFmax,nT ≤ 30 dB(A) Erhöhter Schallschutz L AFmax,nT ≤ 25 dB(A) Bad mit Trittschall verursachenden Tätigkeiten Anforderungen an die Trittschallübertragung in Räume unter Bädern MA ≥ 220 kg/m² Da sich die Poresta ® bodenebenen Duschplätze stufenlos in das Badezimmer einfügen, können diese als zusätzliche Fläche im Bad genutzt und daher auch mit Schuhen begangen werden. Im Pflegebereich oder in Krankenhäusern werden die Duschplätze zudem von Reinigungskräften oder Pflegepersonal betreten. Wohn-/Schlafraum einer fremden Wohnung Gebäude in Massivbauweise - flankierende Bauteile mit einer mittleren flächenbezogenen Masse von etwa 440 kg/m² Dadurch entstehen Trittschallgeräusche, die in angrenzende Räume übertragen werden können. Es ist daher sicherzustellen, dass Bewohner vor unzumutbaren Belästigungen durch das Betreten des über ihnen liegenden Duschplatzes geschützt werden. Dazu sind nach ÖNORM B 8115 Anforderungen an den Trittschall einzuhalten. Mit dem entsprechenden Poresta ® Schallschutzzubehör sind die Poresta ® bodenebenen Duschsysteme für den Einsatz bei Anforderungen an den Trittschallschutz einsetzbar. Übertragung von Trittschall in den darunter liegenden Raum nach ÖNORM B 8115 Richtlinie Anforderung zulässiger Trittschallpegel L‘ nT,w in Aufenthaltsräumen angrenzender, fremder Nutzungseinheiten ÖNORM B 8115 Mindestanforderungen erf. L‘ nT,w ≤ 48 dB Erhöhter Schallschutz erf. L‘ nT,w ≤ 43 dB 31

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